Sachstand dieses Projektes

Die letzten 5 News

12.04.2005

Städtetag diskutiert in Darmstadt die Feinstaubproblematik

Bei einer Tagung des Deutschen Städtetag in Darmstadt, hat der Verband heute auch das in den meisten Deutschen Städten akute Thema "Feinstaub" beraten. In einer Pressemitteilung, die das Ergebnis der Sitzung wiedergibt, fordert der Städtetag, Dieselrußfilter erst steuerlich zu fördern und nach einer Übergangsfrist verbindlich vorzuschreiben. Weiterhin sollen Maßnahmenbündel zu einer langfristigen Reduzierung der Feinstaubbelastung führen. Eine Citymaut lehnt der Städtetag ab.

UPDATE 13.04.2005:
Es berichten das Darmstädter Echo und die Frankfurter Rundschau.

VDV: Feinstaubproblem nur mit dem ÖPNV lösbar

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erklärt heute in einer Pressemitteilung, dass die Feinstaubproblematik nur mit den ÖPNV lösbar sei. Der Verband hat dazu errechnet, dass jeder Fahrgast in einem Bus bis zu 400 Mal weniger Feinstäube als der Fahrer eines Diesel-Pkws verursacht. Zudem ist fast jeder zweite Bus (circa 43,5 Prozent) der VDV-Mitgliedsunternehmen bereits mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet.


11.04.2005

Koch stellt 5-Punkte-Plan gegen Feinstaub vor - Wenzel skeptisch

Der hessische Mindesterpräsident Roland Koch hat heute in einer Veröffentlichung einen 5-Punkte-Plan gegen Feinstaub vorgelegt. In dem Papier werden explizit auch Fahrverbote für Tagen genannt, an denen die Feinstaubwerte über den erlaubten Grenzwerten liegen. Weiterhin ist eine Kennzeichnungspflicht für Fahrzeuge ohne Partikelfilter und die Förderung von Rußpartikelfiltern vorgesehen.

UPDATE 12.04.2005:
Das Darmstädter Echo hat zu dem 5-Stufen Plan den Darmstädter Verkehrsdezernenten Dieter Wenzel interviewt. In dem Interview begrüßt Wenzel den Plan als "Schritt in die richtige Richtung", insbesondere bezüglich der Fahrverbote sei er jedoch skeptisch.


09.04.2005

Grüne bezweifeln Aussagekraft des derzeitigen Messnetz

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, erheben die Grünen im hessischen Landtag schwer Zweifel, ob die tatsächliche Feinstaubbelastung der Bevölkerung durch das derzeitige hessische Messnetz tatsächlich abgebildet wird. Die Debatte um die Dieselruß-Grenzwerte werde derzeit nur an den wenigen Orten geführt, an denen Mess-Container aufgestellt seien wie an der Friedberger Landstraße in Frankfurt oder der Hügelstraße in Darmstadt. "Es kann nicht sein, dass nur da, wo gemessen wird, etwas getan wird und in den übrigen Landesteilen die Menschen, ohne es zu wissen, einer zu hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt werden", sagte der Grünen-Abgeordnete Mathias Wagner.


08.04.2005

IHK lehnt Fahrverbote und Citymaut ab

Die IHK-Darmstadt lehnt Fahrverbote und eine Citymaut zur Bekämpfung des Feinstaubs in der Umgebungsluft ab. Dies geht aus einer Pressemitteilung der IHK hervor.

Die Frankfurter Rundschau berichtet heute über die Pressemitteilung und kommentiert die von der IHK vorgetragenen Standpunkte.

Weiterhin berichtet das Darmstädter Echo, dass die Stadt Ober-Ramstadt seinen Fuhrpark so schnell wie möglich mit Rußfiltern ausstatten will.



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